Ein tolles Lob unserer Schirmherren

Heute hat mich der Dank von Vitali und Wladimir Klitschko für unsere Aktion erreicht, der sowohl an RT als auch OT gerichtet ist.

Aber lest selbst:




(zum vergrößern einfach anklicken)
Ich möchte noch anmerken, dass die Klitschko- Stiftung alle Verpflegungskosten
der von uns versorgten Kinder übernommen hat. Des Weiteren wurden Studenten
organisiert, die unsere Versorgungskinder mit Beschäftigungsspielen die Zeit
verkürzt haben.
Danke!    
 
YiOT
Tommy

Aktuelles Video der 2. Versorgungsreise

Für uns 4 Minuten eindrucksvolle Bilder, für die Kinder eine neue Chance im Leben...schöner Kurzfilm von unserem Wirken in der Ukraine.

Dank an Erich Feller von OT74 Hanau für die eindrucksvollen Bilder und
Dank an Alexander Heinrichs, http://www.ah-photo.de/ und RT 174 Aschaffenburg, für die Verarbeitung zu dieser schönen Erinnerung!


Taunus Zeitung vom 28.02.2012









(einmal auf den Beitrag klicken zum vergrößern)

Danke Holm, ein toller Beitrag!

Nachrichten aus Nikolaev


Николаевские дети стали участниками благотворительного проекта «1000 детей видят и 1000 детей слышат»
5 февраля 77 слабовидящих и слабослышащих детей из Николаева получили в дар очки и слуховые аппараты европейского производства в рамках акции «1000 детей видят и 1000 детей слышат». 54 ребенка стали обладателями слуховых аппаратов, 23 ребенка – очков.

TV- Beitrag im Kanal 5

Valentina Kuhlen:

Erinnert ihr euch an kleinen Mark, an seine junge Mutter die auch die Hörgeräte bekommen hat und an die ganz liebe Oma? Diese Geschichte vom "Kanal 5" dreht sich um diese Familie aus der Kirowoghrad…











PRESSE: Nordhorner hilft schwerhörigen und sehbehinderten Kindern

Hilfe für Kinder in der Ukraine
Nordhorner hilft schwerhörigen und sehbehinderten Kindern
 Nordhorn. Gutes Hören und gutes Sehen ist in Deutschland eine Selbstverständlichkeit, und wenn es mal nicht so ist, kann man Hilfe bekommen. Anders sieht dies in der Ukraine aus: Kinder, die dort nicht gut hören können, gelten als behindert und werden ausgegrenzt. Um diesen Kindern zu helfen, fuhr der Nordhorner Robert Kühne zusammen mit einem Team deutscher Fachleute für eine Woche nach Kiew, um Hilfe zu leisten. "Es ist wirklich sehr traurig, wenn man sieht, in welch ärmlichen Verhältnissen die Menschen dort leben und mit welch einfachen Mitteln man sie glücklich machen kann", sagt der 23-jährige Augenoptiker- und Hörgeräteakustiker-Meister.
"Besonders die leuchtenden Augen eines Kindes, wenn es das eigene Plappern zum ersten Mal hört, sind sehr ergreifend." Bereits zum zweiten Mal war er mit dem Projekt "1000 Kinder sehen und hören" in der Ukraine. "Die Arbeit ist zwar anstrengend, aber es lohnt sich. Die Gesten und die Freude der Kinder entschädigen ungemein." Organisiert und finanziert wurde das Projekt von Round Table Deutschland. Dieser Serviceclub junger Männer ist deutschlandweit vertreten. Der Dienst an der Allgemeinheit ist neben der Pflege nationaler und internationaler Kontakte ein Ziel dieser Organisation.


Zeitungsbericht Ukraine

click .. PDF ansehen 

Bilder, Bilder, Bilder

Dank unserem Old- Tablers Freund Erich Feller (OT 74 Hanau)
verfügen wir über sehr viele Bilder, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

05.02.2012 Odessa:
https://fotoalbum.gmx.net/ui/external/bu3DpHJgQXiXFIJ75uMORA75701

06.02.2012 Kiew
https://fotoalbum.gmx.net/ui/external/iKokWR1OR6qDdM3cLAmqEA75701

07.02.2012 Kiew
https://fotoalbum.gmx.net/ui/external/Jw_0QZovT8GyLJCPuTzt-Q75701

08.02.2012 Kiew
https://fotoalbum.gmx.net/ui/external/4EkLrhRtRdeTGsUkHn_Jyw75701

09.02.2012 Kirovograd
https://fotoalbum.gmx.net/ui/external/YCKNjWXnTd6XhmmLKiO6eA75701


Danke Erich, well done!!

Robert Kühne, RT 102


Nach der ersten Versorgungsreise im Mai letzten Jahres stand schon bald fest, dass es für mich nicht das letzte Mal gewesen sein sollte. Nach 6 Monaten war der neue Termin geplant. Meine Vorfreude war riesig.

Am Samstag, den 4.Februar, ging es endlich los. Der Flug nach Odessa brachte schon richtig Spaß und Spannung durch starken Schneefall in Kiew. In Odessa ging es Sonntag morgen direkt an die Arbeit: Werkzeug aufbauen und ca 80-90 Kinder mit Hörgeräten versorgen.

Holm Hümmler, ex RT 18


Der Entschluss war schnell gefasst: Als wir vor einem Dreivierteljahr nach einer anstrengenden Woche in Odessa am Strand saßen, uns langsam klar wurde, wie erschöpft wir waren und wir auf die Versorgung von mehr als 400 Kindern mit Hörgeräten zurück und auf das Meer hinaus blickten, war schnell klar: Wenn es irgendwie geht, sind wir zur nächsten Versorgungsreise wieder dabei. Damals ahnten wir noch nicht, dass wir damit bis Februar würden warten müssen.

Irgendwann stand der Termin, und mit der sich allmählich steigernden Spannung und Vorfreude kamen bei mir auch die Zweifel wieder, was ich denn Nützliches zu der Reise beitragen kann. Schließlich bin ich weder brauchbarer Dolmetscher, noch Akustiker oder Arzt, sondern bei diesem Projekt eigentlich nur als Helfer und Anhängsel von Regina dabei. Immerhin, in Odessa hatte ich ja immer etwas zu tun gehabt, und zwei Wochen vor meiner letzten Mitgliederversammlung war klar, ich würde alles tun, damit diese Reise der krönende Abschluss meiner Tablerzeit wird.

Heike Nörenberg, die gute Seele des Teams





Hallo grüß Dich lieber Tommy,

die Erlebnisse holen mich gerade heute mit aller Macht ein. Ich sitze hier und bekomme grad nix gebacken. Meine Gedanken schwirren umher und ich denke immer wieder an die Erlebnisse der letzten Woche zurück. Die Zeit in der Ukraine war vollgepackt mit Emotionen, die nun verarbeitet werden müssen.Es fällt mir schwer mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, immer wieder schweifen meine Gedanken nach Kiew.

Wir hatten eine wunderbare Zeit, die ich nie vergessen werde. Eine tolle Aktion, die uns auch auf den Boden der Tatsachen bringt und uns unser Zu Hause noch viel mehr schätzen lässt.

Wir haben sehr viel geschafft und ich bin sehr stolz, wieder Teil dieses klasse Teams gewesen zu sein!!!!!!

Vielen Dank dafür! Wir waren wie eine große Familie, eine Gemeinschaft die von Beginn an super funktioniert hat. Alle waren mit Herzblut dabei und das haben auch die Kinder vor Ort gespürt.

Jeder hat auf Jeden aufgepasst,ihn auch mal getröstet, wenn mal die Tränen vor Rührung kullerten.

Es war für uns alle eine ganz besondere Herausforderung, die tagtäglich durch viele *bababababa´s belohnt wurden :-), :-)!!

Dieses "Bababa" hat mein Herz mit so viel Wärme erfüllt, dass es mich jeden Tag wieder voller Elan dazu brachte ´all diesen Kindern mit unseren Hörgeräten eine Zukunft zu geben.

Die kleine Swetlana, die immer wieder an ihrem Keks knabberte, weil sie es nun hörte, oder die junge Mama die mit Hörgeräten endlich ihre Zwillinge daheim hören konnte. Sie hatte große Angst ihre Kinder durch ihre Schwerhörigkeit zu verlieren. Oder der junge Mann, der trotz Schwerhörigkeit Klavierkonzerte in der Ukraine gibt und nun seine Musik durch die Hörgeräte wesentlich besser hören und einschätzen kann.

Ja, dann versteht man, wie wichtig Hören ist und was es bedeutet nicht zu hören.

Ganz liebe Grüße

Heike Nörenberg

Frida Schill, Dolmetscherin

Hallo, hallo,

nach dem der Nachholbedarf an frisch gekochtem Kaffee nun gestillt worden ist und Ereignisse nicht mehr so chaotisch im Kopf schwirren, möchte ich das Erlebte in Kirovorgrad mit anderen teilen.

Um 06.00 ging`s am Donnerstagmorgen los. Sascha, unser Fahrer, ein höflicher Jünger Mann, hat uns sicher nach Kirovograd befördert. Kurz am Einkaufszentrum angehalten um für die Kid`s Ü-Eier zu besorgen, 22 zugeordnete Brillen hatten wir, also dürften 30 Ü-Eier reichen, so dachten wir. Nach einigen Runden in den Innenhöfen hat uns die Leiterin des Zenrums abgeholt.

Die Mitarbeiterinen waren fürchterlich aufgeregt und von deren unkoordinierter Hilfe zum Anfang fast schon wehren müssen,ziemlich schnell ist es gelungen Struktur in den Ablauf zu bringen. Die Leiterin des Zentrums Elena hat mit Herz und Tat uns unterstützt, hat die Leiter der Kindergärten bestellt und die haben brav die Brillen für ihre Kinder zugeordnet.

Michael Müller war in senem Element, rutschte vor den Kindern auf den Knien herum und zauberte ein Lächeln in die Gesichter der Kinder. Das "Karussel" hat sich so schnell gedreht,das man kaum Zeit hatte nach links oder rechts zu gucken, aber der Kulturschock bei den Eltern war nicht zu übersehen, als sie den Doc auf den Knien immer mit Lächeln vor den Kindern gesehen haben. Wie sie mit breitem Grinsen und glücklichen Kindern den Raum verlassen haben.

Immer wieder kam die Frage warum tun wir das?

Ja, warum ?

Ich glaube die Frage hat sich zum Schluss von selbst beantwortet, als die Mitarbeiter des Zentums ins Geschehen einbezogen wurden und mit Begeisterung fleissig an den Listen gearbeitet haben. Als Sascha, der Fahrer, noch aml schnell zum Supermarkt gelaufen ist um für Nachschub für Ü-Eier zu sorgen, nachdem ich mit Schrek den überfüllten Vorraum gesehen habe.

Es wäre ein Feiertag für Kirovograd und so was hätten sie noch nicht gesehen.

Als Sascha uns morgens abgeholt hatte, waren wir einfache Kunden für den Taxifahrer, auf dem Weg zurück nach Kiev (350km) hat er Fragen zum Projekt gestellt und ...er und seine Frau würden auch gerne mithelfen. So hat ihn der Tag und unsere Aktion geprägt.

Dank Erich Feller können wir den Tag auch in Bilder sehen.

Liebe Grüsse

Frida

Frida mit dem esten Mädel, das in Odessa mit Hörgeräten versorgt wurde.

Jan Balczun, RT 81:

Nachdem ich eigentlich schon an der ersten Versorgungsreise teilnehmen wollte, es aber ob der Terminverschiebung zeitlich nicht passte, war ich umso glücklicher, als Thomas Führer mich am Silvesterabend um 18:30Uhr anrief um sich nach meiner Teilnahme an dieser Reise zu erkundigen.
Das positive Feedback erhielt er umgehend!

Während der Reise nach Odessa und Kiew konnten wir dieses Mal knapp 500 Kinder mit Hörgeräten versorgen. Da vor einer Hörgeräteanpassung eine fachliche Ohrinspektion immer und damit auch in der Ukraine erfolgen sollte, durfte ich mir jedes zu versorgende Ohr ansehen. Obwohl das fachliche Niveau in den meisten Fällen keine Schwierigkeit darstellte, wollte sich so recht keine Routine einstellen. Die ängstlichen Kinderaugen wollten beruhigt werden und die erwachsene Begleitung erforderte ebenfalls Zuspruch.

Lars Herla, RT 152 Brake

Adopt, Adapt and Improve in Reinkultur!!!!

Zum zweiten mal durfte ich an der Versorgungsreise in die Ukraine teilnehmen, um an der Seite von Andreas Perscheid für 1000 Kinder ca. 2000 Ohrstücke zu fräsen. Ich komme zwar nicht aus Ostfräsland, sondern aus Brake, dem Herzen der Wesermarsch, aber dem Ruf des Round Table Deutschland, allen voran Tommy Führer und Andreas Perscheid bin ich nur allzu gerne gefolgt.

Da wir die Ohrstücke für die Kinder hergestellt haben, konnten wir leider nicht so häufig bei den großen Erfolgen der Anpasser dabei sein, allerdings wird mir eine kleine Geschichte in Erinnerung bleiben, die im Grunde alles zusammenfasst, was dieses Projekt so einzigartig macht.

Nachdem ich die letzten Ohrstücke gefräst habe, bin ich rüber in den Anpaßraum, um meine Sucht nach den Kinderaugen und das darauf folgende Lachen zu stillen.


Diesesmal waren es allerdings nicht die Kinderaugen, die mich zutiefst berührten, sondern die erwartungsvollen Augen der Mutter.

Die angefertigten Ohrstücke passten bei dem kleinen und mehrfach behinderten Jungen super, so war es für mich ein leichtes die bereitliegenden Hörgeräte anzupassen. Danach geschah das, was alle Teammitglieder eben nicht vergessen können, das Kind fing an Laute von sich zu geben.

Der kleine Junge, der vor mir saß, damit ich die Gerät besser einstellen konnte, wiederholte meine Laute und zwar ganz leise und vorsichtig.
"Bababa", kam aus seinem Mund. Er konnte mich nicht sehen, aber jetzt hören!

Sehen konnte ich allerdings die Mutter, deren vor wenigen Minuten noch so klaren Augen langsam anfingen glasig und rot zu werden.

"In ganz Kiew hätte es noch kein Experte gesachafft!", berichtete sie und nun durfte ich in diesem Moment dabei sein. Die beiden zogen in die langsam hereinbrechende sehr kalte Nacht von Kiew, nun aber mit dem Wissen, das sie sich zukünftig nicht nur über Zeichenspürache unterhalten können, sondern eben auch auditiv.
Ein Wahnsinn`s Moment, der in meinem Herzen einen großen Platz einnehmen wird.

Ein Schlusssatz sei mir noch gestattet, schließlich muß ich altersbedingt bald diesen geilen Serviceclub verlassen. 16 Jahre bin ich nun Mitglied im Round Table, 15 Jahre habe ich mit aktiver Hilfe gewartet, weil irgendwie immer etwas vorang hatte oder es nicht passte. Tabler - wartet nicht so lange, Ihr verpast die geilste Zeit in Eurem Leben. Geht raus, helft, sammelt Geld für solche Projekte.

"Bitte hört nicht auf solche Dinge zu tun, Ihr sorgt Euch nicht nur um unsere Kinder, sondern macht die Welt ein Stück weit besser", waren die ergreifende Worte einer Mutter vor unserem Team, dem gibt es nichts hinzu zu fügen.

Gruß und ein herzliches YiT 

Lars Herla